Die Zürcher Onkologie-Firma Araris Biotech AG hat eine Forschungskooperation mit Optionsvereinbarung zur Lizenzierung mit der japanischen Chugai Pharmaceutical geschlossen, einer Roche-Tochter. Ziel der Zusammenarbeit ist die Entwicklung von Antikörper-Wirkstoff-Konjugaten (ADCs) der nächsten Generation auf Basis der firmeneigenen AraLinQ™-Linker- und Konjugationstechnologie. Doch Araris ist selbst mittlerweile japanisch und eine 100%ige Tochter von Taiho Pharma, die zur Otsuka-Gruppe gehört. Geforscht wird weiterhin in Zürich – so sichtbar, dass die Gebrüder Strüngmann im vergangenen Jahr einen Preis an die Firmengründer verliehen.
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Der australisch-schweizerische Plasmaspezialist CSL setzt bei rekombinanten polyklonalen Immunglobulinen (IgG) auf Technologie aus der Schweiz. Mit Memo Therapeutics hat das Unternehmen eine Kooperations- und Optionsvereinbarung über ein Gesamtvolumen von bis zu 265 Mio. CHF geschlossen. Für Memo sind das gute Nachrichten, doch auch CSL kann nach heftigem Stellenabbau etwa in Marburg auch einmal andere Schlagzeilen gut gebrauchen.
Bayer kann einen Erfolg in der Schlaganfallbehandlung vermelden, obwohl eine frühere Studie mit dem gleichen Wirkstoff wegen geringen Nutzens beendet worden war. Der Ansatz zur Hemmung des Faktor XIa ist dabei ein „First-in-class“-Beispiel aus Leverkusen. Ob die Daten für die Zulassung ausreichen, bleibt abzuwarten.
Novartis steigert den Jahresgewinn 2025 auf 17,4 Mrd. Dollar und erhöht die Dividende. Zum Jahresende schwächt sich das Wachstum jedoch deutlich ab, belastet durch Nachahmerprodukte. Für 2026 gibt der Konzern daher einen vorsichtigen Ausblick. Für Diskussionen sorgt das hohe bonusgetriebene Gehalt des CEO.
Die Pentixapharm Holding AG veröffentlichte Anfang Februar neue klinische Phase II-Daten zu ihrem Radiodiagnostikum [68Ga]Ga-Pentixafor. Wie das Berliner Unternehmen mitteilte, bestätigen die im Journal of Nuclear Medicine publizierten Ergebnisse das Potenzial der Pentixafor-PET/CT als nicht-invasive Alternative zur Nebennierenvenenkatheterisierung (AVS) bei der Subtypisierung des primären Aldosteronismus.
Im vierten Quartal 2025 hat Qiagen seine Prognosen für Umsatz und Ergebnis übertroffen und einen Umsatz von 540 Mio. US-Dollar erzielt. Damit wurde im Gesamtjahr 2025 das obere Ende der Prognose von einem Wachstum von gut 5% erreicht mit über 2,09 Mrd. US-Dollar.
Der transkript-Nachrichtenticker musste im Januar bereits mächtig schuften, so viel war bereits los in der über den Jahreswechsel offensichtlich ausgeruhten Biotech-Szene. Obwohl eine Woche verkürzt hat der erste Monat des Feuerpferd-Jahres damit ein ganz schönes Tempo vorgelegt.
Der Göttinger Life-Science-Konzern Sartorius AG hat das Geschäftsjahr 2025 nach vorläufigen Zahlen mit einem deutlichen Umsatz- und Ergebnisanstieg abgeschlossen. Der Konzernumsatz wuchs währungsbereinigt um 7,6 Prozent auf rund 3,54 Mrd. Euro, während die operative EBITDA-Marge um 1,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent zulegte.
Das Start-up Kynda Biotech hat in Jelmstorf (Landkreis Uelzen) seine neuen Labor- und Produktionsanlagen offiziell eröffnet. Mit dem neuen Standort nimmt das Unternehmen einen zentralen Baustein seiner Wachstumsstrategie in Betrieb und will die industrielle Nutzung von Pilzmycel als alternative Proteinquelle weiter vorantreiben. An der Einweihung nahmen Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil, darunter Niedersachsens Ministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Miriam Staudte.
Es könnte als Warnschuss für die Konkurrenz verstanden werden, wenn die Schweizer Lonza mit ihren sehr guten Geschäftszahlen zugleich betont, sich noch stärker auf das Kerngeschäft konzentrieren zu wollen. Zudem wird in der Schweiz mit etwas Sorge gesehen, dass das Unternehmen die zukünftigen strategischen Investitionen nur noch im Ausland plant. Vielleicht rutscht deshalb – trotz guter Bilanz – der Kurs um einige Franken nach unten.

Athos Holding
Memo Therapeutics AG
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Basel Area Business & Innovation; Jean Jaques Schaffner
Pentixapharm Holding AG
Qiagen N.V.
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Sartorius AG
Kynda Biotech GmbH
Lonza Gruppe